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die generalistische Ausbildung

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Mit der Einführung der generalistischen Pflegeausbildung ab dem 01.01.2020 ändert sich nicht nur die Ausbildung für den Schüler, sondern auch bei den Rahmenbedingungen für den Ausbildungsträger gibt es viel Neues zu beachten.

Ich möchte hier gern die Gelegenheit nutzen um alle, die sich für eine solche Ausbildung zur Pflegefachfrau oder Pflegefachmann interessieren, über die neuen Abläufe zu informieren.

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"Generalistisch" bedeutet, dass ab diesem Jahr die Ausbildung der Kranken-, Kinderkranken- und Altenpflege miteinander vereint wird. Die neue Bezeichnung dieses Berufes lautet nun Pflegefachfrau oder Pflegefachmann.

Auch der Ablauf der Ausbildung ist nun eher angelehnt an die bisherige Ausbildung in der Kranken- bzw. Kinderkrankenpflege. Das bedeutet, dass die 3 Jahre komplett durchgeplant sind. Es gibt also einen Ablaufplan, wo jeder Schüler von Anfang an weiß, wann er in welchem Einsatz ist und wann er Schule oder Urlaub hat. Das hat etwas damit zutun, dass es jetzt Ausbildungsverbunde gibt. Man kann es erklären, wie eine Gruppe bestehend aus einer Pflegeschule, mindestens einem Krankenhaus, mindestens einem Pflegeheim und mindestens einem ambulanten Pflegedienst.

Dadurch, dass die Schüler laut §7 PflBG gewisse Pflicht- und Vertiefungs-einsätze absolvieren müssen (Einsatzort und Anzahl der Stunden sind festgelegt), ist es unumgänglich die Einsätze für die gesamte Ausbildung durchzuplanen. Andererseits würden bei einem Träger zeitgleich zuviel Schüler im Einsatz sein und dann kann auch eine vorgeschriebene Praxisanleiterstundenzahl nicht mehr gewährleistet werden. Zudem ist es nicht machbar in einem Monat 6 Schüler gleichzeitig zu beschäftigen und in einem anderen Monat keinen einzigen Schüler zu haben. Daher steht der Ausbildungsplan von Anfang an fest, um alle Schüler, der jeweiligen Ausbildungsträger die einem Ausbildungsverbund angehören, gerecht auf die Einsätze zu verteilen. 

Des weiteren müssen viele Einrichtungen die Ausbildungsvergütung angleichen um auch wettbewerbsfähig zu bleiben und um mit den Krankenhäusern mithalten zu können. Das und die Einführung eines Ausbildungsfonds in den alle Ausbildungsträger einen für jeden individuell festgelegten Betrag monatlich einzahlen müssen, führte leider zu der Entscheidung für einige Einrichtungen, die Ausbildung nicht länger anbieten zu können.

Quelle: https://pflegedienst-schardt.de/beitrag/die_generalistische_Ausbildung

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